Eine Zeitung

Es ist nicht zu fassen, die Wölfe leben überall! Vor den Toren meiner geliebten Landeshauptstadt Hannover, in der näheren Umgebung der Freien Hansestadt Bremen und der Freien und Hansestadt Hamburg. Diese gefährlichen Tiere bedrohen den Menschen in derart brutaler Weise, dass man sie sofort bekämpfen muss. Ich traue mich schon gar nicht mehr aus dem Haus um mit dem Fahrrad meine Touren durch Deutschlands blühende Landschaften zu unternehmen. Hinter jeder Hecke könnte so ein gefährliches Tier lauern und mich vom Wege abbringen, beispielsweise um Blumen zu pflücken oder andere unnütze Dinge zu tun wie z.B. Äpfel vom Baum zu schütteln!

Wenn man sich die Artikel des am 03.02. veröffentlichten Beitrag mal genauer durchliest und sich geografisch im Norddeutschen Tiefland auskennt, stimmen die Meldungen der Boulevardpresse sogar! Genau inmitten des Dreiecks von Bremen, Hamburg und Hannover ist die Lüneburger Heide und dort sind vor geraumer Zeit Wölfe auf dem Truppenübungsplatz Munster beobachtet worden. Ja, gut, mit meinem Bike sind das gerade mal nur 85 Kilometer, von Hamburg und Bremen etwa genau so weit entfernt, also in unmittelbarer Nähe unserer Städte. Hauerhauerha, da kann man ja sofort zu einer richtigen Bangbüchs mutieren!

An dieser Stelle müssen wir uns für diesen, in den verschiedenen Stadtausgaben gleichlautend veröffentlichten Beitrag, wenn auch widerwillig, von der Behauptung “L ü g e n p r e s s e halt die Fresse” lösen. Man kann in diesem Fall nicht behaupten, dass die Brüder lügen wie gedruckt. Entschuldigung dafür.

Der Wolf (Canis lupus) ist ein Beutegreifer und gehört zur Ordnung der Raubtiere (Carnivora) aus der Familie der Hunde (Canidae). Wölfe leben in der Regel im Rudel, Hauptbeute sind mittelgroße bis große Huftiere. Die Art war seit dem späten Pleistozän, somit etwa einhunderttausend Jahre lang, in ganz Europa, weiten Teilen Asiens einschließlich der Arabischen Halbinsel und Japan sowie Nordamerika verbreitet. Sie wurde jedoch im 19. Jahrhundert in nahezu allen Regionen vor allem durch menschliche Bejagung stark dezimiert, in West- und Mitteleuropa fast und in Japan vollständig ausgerottet. Seit Ende des 20. Jahrhunderts steht der Wolf unter internationalem Schutz und die Bestände erholen sich teilweise. In Deutschland konnte im Jahr 2000 erstmals wieder die Geburt von Welpen nachgewiesen werden, im November 2013 waren 25 sesshafte Wolfsrudel oder -paare bestätigt, und aktuell (Stand Oktober 2014) sind 34 Wolfsrudel oder -paare bestätigt.

Wölfe haben schon frühzeitig Eingang in die Mythen und Märchen vieler Völker gefunden, sie zählen daher zu den bekanntesten Raubtieren. Auch wir hier im coffee corner wollen nach der Sommerpause wieder einige Märchen mit dem Wolf als Hauptdarsteller veröffentlichen und bitten im Vorfeld um eure Mithilfe. Wenn ihr irgendeine Variante von Rotkäppchen kennt, dann lasst sie uns über das Kontaktformular zukommen. Dafür möchten wir euch schon im Vorfeld unseren Dank aussprechen.


Grafik oben Quelle (Twitter) : Eine Zeitung | Grafik mitte: © copyright: Goggle maps | Grafik unten: Little Red Riding Hood © copyright: Russ Fagle


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