Rücknahme von Elektro-Altgeräten wird neu geregelt


Hendricks: Hochwertiges Recycling nützt Umwelt und Verbrauchern

Auf Vorschlag von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat das Bundeskabinett neue Regelungen zur Rücknahme von Elektro- und Elektronik-Altgeräten beschlossen. Ziel der neuen Regeln ist es, die Sammelmenge bei Elektro- und Elektronik-Altgeräten zu steigern, wertvolle Metalle aus den Altgeräten rückzugewinnen und für eine umweltgerechte Entsorgung der Reststoffe zu sorgen. Das beschlossene Elektro- und Elektronikgerätegesetz dient der Umsetzung entsprechender EU-Vorgaben.

Den kompletten Artikel auf der Seite des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

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Tja Frau Hendricks, ist das nicht wieder einmal ein Versuch mehr, um den Bürger so richtig zu bescheißen?

Warum bin ich eigentlich so garstig und schimpfe auf die hochverdienteverdienende Tagelöhnerin des Bundestages?

Ganz einfach: Die nette Frau aus der Firma, die sich Ministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit nennt, macht im Grunde genommen nur ihre Arbeit, aber, sie setzt EU-Vorgaben um.

Die Frau Hendricks weiß mit Sicherheit, dass das, was sie macht nicht im Sinne ihrer Wähler sein kann, sondern unterstützt nur die Herrschaften in Brüssel, die festlegen wie groß ein Kondom sein darf oder den Krümmungsgrad einer Banane oder Salatgurke bestimmen. “Jaja”, werden jetzt einige der Damen und Herren sagen, das ist doch schon längst wieder bereinigt! “Hähä”, kann ich da nur sagen, dass wird euch aber noch ein Leben lang angelastet werden, dass dafür Millionen von Steuergeldern zum Fenster hinaus geworfen worden sind. “Hihi”, werden sie dann denken, “das ist uns aber egal, denn das haben wir ja nicht aus unserer eigenen Tasche bezahlt, sondern ihr dummen Bürger!”

Zurück zu den Elektrogeräten: Die Vorgaben aus Brüssel sind mal wieder nur gemacht worden, um uns Bürger noch tiefer in die Tasche greifen zu können. Naja, nicht ganz auf dem direkten Weg, man gibt der “legalen” Plünderung unserer Geldbörsen nur ein anderes Gesicht und verkauft uns die Sache als “Erleichterung” bei der Zurückgabe von Altgeräten (Erleichterung deswegen, weil wir wieder einmal so richtig beschissen werden sollen).

Aber warum ist das so, wird sich der eine oder andere Mitmensch jetzt fragen? Klingt ja alles ganz schön und gut, dass man die Geräte jetzt in die Elektro- und Elektronikfachmärkte mit einer Mindestverkaufsfläche von über 400 m² zurück bringen darf, das klingt sehr verlockend, wenn man “kostenlos” seine Altgeräte los wird. Die Sache hat nur einen Haken, denn das Geld, dass aus den Einnahmen für das Recyclen gewonnen wird, steht unseren kommunalen Abfallwirtschaftsbetrieben dann nicht mehr – bzw. nur noch in verminderter Höhe – zur Verfügung. Die Betriebe sind auf diese zusätzlichen Einnahmen angewiesen und rechnen sie mit den Ausgaben für die Entsorgung unseres Hausmülls gegen, d.h. durch den Verkauf der Recyclinggüter nimmt der Betrieb Gelder ein und vermindert damit seine Ausgaben in anderen Bereichen seines Betriebes.

Wenn nun diese Einnahmen nicht mehr oder in geringerer Höhe zur Verfügung stehen, dann erhöhen sich die Kosten für die Müllentsorgung!

Wenn ich die Altgeräte zum Elektrokmarkt zurück bringe, bekomme ich keine Gutschrift, diese “Entsorger” werden sich das Geld, dass sie durch die Rückgewinnung und dem Verkauf der Rohstoffe an die Herstellungsbetriebe erwirtschaften, in die eigene Tasche stecken! Der Bürger, der zu faul oder zu dumm ist, der auf dieses Märchen hereinfällt, braucht sich nicht zu wundern, wenn er zukünftig weniger Geld in der Tasche hat, weil die Kosten für die Müllabfuhr steigen.

Mit diesem Gesetz “soll” auch gewährleistet werden, dass die “illegale” Verbringung von Elektrokleingeräten in das Ausland unterbunden wird. Frau Minister, jetzt muss ich sie wirklich einmal fragen, ob sie überhaupt wissen, woher die meisten Elektrokleingeräte kommen? Wie viele große Produktionsbetriebe gibt es denn hier noch in Deutschland? Was ist daran bitteschön “illegal”, wenn die Geräte zurück in die Länder verbracht werden, in denen sie produziert wurden? Frau Minister, noch eine Frage sei an dieser Stelle erlaubt: Ist Ihnen der Begriff “cradle to cradle” geläufig?

Es ist wahrscheinlich so, dass man die wertvollen Rohstoffe hier in Deutschland recyclen und dann an die produzierenden Länder teuer verkaufen möchte. Das fördert das Wachstum und den hochkriminellen Optionshandel auf diese Rohstoffe – die Finanzmafia bedankt sich jetzt schon im voraus für die riesigen Gewinne!

Es wieder einmal ein Beispiel mehr, dass zeigt, dass die Marionetten in Berlin und im Europäischen Parlament nur dazu geschaffen wurden, um die Vermögen der Bürger zu plündern um sie von unten nach oben zu verteilen.

Und was sagt uns das? Genau: Bringt eure Geräte nicht in den Fachmarkt zurück, entsorgt diese  bitte nicht über die Restmülltonne oder werft sie in Deutschlands verblühende Landschaften, sondern bringt sie auf dem Wertstoffhof eures Abfallwirtschaftsbetriebes oder entsorgt sie über die Wertstofftonne falls euch so eine zur Verfügung stehen sollte.

Hinweis in eigener Sache: Die Fäkalsprache gehört eigentlich nicht zu meinem täglichen Gebrauch. Selbstverständlich schreie ich auch lauthals “Sch…e” wenn ich mir beim Gemüse schnippeln mit dem Messer in den Finger schneide. Bei diesem Beitrag haben sich diese garstigen Worte leider nicht vermeiden lassen. Ich bitte meine Leserschaft dafür vielmals um Entschuldigung.


Grafik: © copyright Landkreis Rastatt | Artikel: Ausgediente Elektrogeräte gehören auf die Sammelstelle


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