Bundesrepublik Deutschland – ein Land ohne Staatsgebiet?

Es verwundert uns immer wieder, dass in Kommentaren anstelle von Bundesrepublik Deutschland oder Deutschland abgewandelte Formen wie Bunte Republik Deutschland oder Deutschland gepostet werden. In anderen Einträgen wird davon gesprochen, dass wir Deutschen Sklaven einer Firma sind, die sich “Bundestag GmbH oder Bundesrepublik Deutschland Finanzagentur GmbH” nennt.

Das hat uns keine Ruhe gelassen und wir haben uns gefragt, warum einige Menschen das System unserer blühenden Landschaften in Frage stellen. Bundesrepublik Deutschland – ein Land ohne Territorium – nee, wirklich, da könnte man ja auch behaupten, dass die Erde eine Scheibe ist…

Wir haben ein klein wenig recherchiert und ein paar Seiten gefunden, wo versucht wird, unsere Staatenlosigkeit zu dokumentieren.

An dieser Stelle bekommt der Leser zuerst einmal einen kleinen Einblick in die Definition des Begriffes “Körperschaftsrecht“:

Erklärung

Die Juristen unterscheiden zwei Arten von Körperschaften, auch “Personen” genannt, nämlich zwischen natürlichen Personen einerseits und juristischen Personen andererseits.

Eine natürliche Person ist ein Mensch (als beseeltes Wesen) ab dem Zeitpunkt seiner Geburt in seiner Rolle als Rechtssubjekt, d. h. als Träger von Rechten und Pflichten.

Eine juristische Person hingegen ist eine Vereinigung von Personen oder eine Vermögensmasse, die aufgrund gesetzlicher Anerkennung rechtsfähig ist, das heißt selbst Träger von Rechten und Pflichten sein kann, dabei aber keine natürliche Person ist.

Die Juristischen Personen unterteilen sich nochmals in

1. Gebietskörperschaften:

  1. Staaten
  2. Bundestaaten
  3. Reichsländer
  4. Kreise
  5. Kommunen/Gemeinden
  6. Städte

2. Personengesellschaften:

  1. Vereine
  2. Politische Parteien
  3. Gewerkschaften
  4. Stiftungen
  5. Firmen

Gebietskörperschaften

Gebietskörperschaften definieren ihr Recht für ein bestimmtes Territorium. Das heißt, das Recht einer Gebietskörperschaft gilt für alle Menschen, solange sie sich im Territorium dieser Gebietskörperschaft befinden, und muss deshalb gegenüber Jedermann in diesem Territorium angewendet werden (“ohne Ansehen der Person”).

Man bezeichnet das Handeln einer Gebietskörperschaft auch als “hoheitliches Handeln”. “Hoheitliches Handeln” ist immer gebietsbezogenes Handeln. Man spricht auch von der Ausübung von Hoheitsgewalt, da das Handeln einer Gebietskörperschaft nicht immer im Einverständnis mit den betreffenden Personen stehen muss, die sich im definierten Territorium der jeweiligen Gebietskörperschaft befinden.

Personengesellschaften

Personengesellschaften definieren demgegenüber ihr Recht für einen bestimmten Personenkreis, unabhängig vom Aufenthaltsort, also unabhängig von einem Territorium. Das Recht einer Personengesellschaft hat mit Gewaltausübung nichts zu tun, da sich natürliche Personen immer freiwillig einer Personengesellschaft anschließen.

Zur näheren Erläuterung

Ist man beispielsweise Mitglied in einem Kegelverein (Personengesellschaft), muss man das Recht dieses Vereins einhalten, egal wo man sich befindet.

Reisen Mitglieder des Kegelvereins beispielsweise von Deutschland nach Spanien (weil dort vielleicht ein Kegel-Turnier ausgetragen wird), und ein Mitglied verstößt gegen irgendeine Regel des Kegelvereins, die zum Ausschluss aus dem Verein führen kann (beispielsweise Beleidigung des Vereinsvorsitzenden), so kann sich dieses Vereinsmitglied nicht darauf berufen, dass der Vorfall im Ausland passiert sei, und deshalb keine vereinsrechtlichen Folgen haben könne.

Ein weiteres Beispiel ist der Abschluss von Verträgen durch Vertreter von verschiedenen Firmen (Personengesellschaften). Es ist völlig egal, in welchem Land Firmenvertreter sich treffen und Verträge abschließen, beispielsweise könnten zwei in Deutschland ansässige Firmen auch am Nordpol oder auf dem Mars Verträge abschließen, es kann sich im Nachhinein niemand darauf berufen, der Vertrag sei ungültig, weil er nicht in Deutschland abgeschlossen worden sei.

Etwas anderes ist es jedoch mit dem Recht einer Gebietskörperschaft. Wenn beispielsweise jemand irgendeine Tat begeht, die nach dem Recht einer Gebietskörperschaft (beispielsweise eines Staates) einen Straftatbestand erfüllt, ist für die rechtlichen Konsequenzen absolut entscheidend, auf welchem Territorium sich der Vorfall ereignet hat.

Man stelle sich einmal vor, dass zwei Spanier in den Pyrenäen wandern gehen. Plötzlich geraten sie in Streit und der eine bringt den anderen um.

Nun stellt sich heraus, dass sich der Vorfall bereits auf dem Territorium Frankreichs ereignet hat, was den Beteiligten nicht bewusst war, da sie sich verlaufen hatten.

Es sind für diesen Fall nun ganz eindeutig die französische Polizei und französische Gerichte zuständig. Es kann somit nicht einfach ein spanischer Richter daher kommen, und reklamieren, dass er den Fall behandeln werde, weil etwa die beiden Beteiligten Spanier seien oder sich der Vorfall nur wenige Meter jenseits der Grenze ereignet habe.

Es leuchtet jedem Leser sofort ein, dass hier entscheidend ist, auf welchem Territorium sich unser Beispielfall ereignet hat.

Eine besondere Kuriosität stellt der Umstand dar, dass seit dem Jahre 1990 die höchste Rechtsnorm innerhalb des “BRD”-Systems, nämlich das sogenannte “Grundgesetz” seinen territorialen Geltungsbereich nicht mehr definiert !

Zuvor gab es noch den Artikel 23 (alte Fassung) in dem der territoriale Geltungsbereich definiert wurde.

Zitat:

Artikel 23 “Grundgesetz” alte Fassung (1990 durch die Alliierten aufgehoben):

„Dieses Grundgesetz gilt zunächst im Gebiete der Länder Baden, Bayern, Bremen, Groß-Berlin, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern.

In anderen Teilen Deutschlands ist es nach deren Beitritt in Kraft zu setzen.“
(Mitteldeutschland mit den Ländern Sachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Thüringen).

Weitere mögliche Beitrittsländer: Zu den Ländern Deutschlands in den Grenzen von 1937 (Deutsches Kaiserreich – nicht zu verwechseln mit dem 3. Reich) zählten die Ostgebiete mit Pommern, Schlesien, Oberschlesien, Ostpreußen und Memelland, die 1945 verloren gingen; die Freie Stadt Danzig 1919-1939, außerdem Nordschleswig, Eupen-Malmédy, Elsass-Lothringen, Posen und Westpreußen, die nach dem Versailler Vertrag von 1919 vom Kaiserreich abgetrennt wurden.

Die Aufhebung des Artikels 23 (alte Fassung) ist im sogenannten “Bundesgesetzblatt” vom 23. September 1990 bekanntgegeben worden.

(siehe: BGBl. 1990, Teil II, Seite 885, 890 vom 23.09.1990).

Damit existiert der Artikel 23 (alte Fassung) ab 1990 nicht mehr, seitdem ist kein territorialer Geltungsbereich mehr für das sogenannte “Grundgesetz” und damit für die “BRD” definiert.

Zwar wird von den “BRD”-Machthabern immer wieder behauptet, dass der territoriale Geltungsbereich nunmehr in der Präambel des “Grundgesetzes” zu finden sei.

Allerdings hat eine Präambel keinerlei Rechtsverbindlichkeit, da es sich, wie jedem Juristen bekannt ist, bei einer Präambel nur um ein freundliches Vorwort handelt.

Jedwede Normen, die Rechtswirksamkeit entfalten sollen, müssen in Artikeln und Paragraphen gelistet sein.

Aber selbst unter der wahrheitswidrigen Rechtsbehauptung, dass in der Präambel ein territorialer Geltungsbereich rechtsverbindlich überhaupt definiert werden könne, fällt beim genauen Lesen zwingend auf, dass auch in der Präambel des sogenannten “Grundgesetzes” lediglich ein Personenkreis definiert wird, für den das beschriebene Gesetzeswerk gelten soll, und nicht ein Territorium, in dem dieses Recht gegenüber Jedermann angewendet werden muss (wie es der Definition einer Gebietskörperschaft entspricht).

Zitat:

Präambel “Grundgesetz”:

……”hat sich das Deutsche Volk …… dieses Grundgesetz gegeben.

“Damit gilt dieses Grundgesetz für das gesamte Deutsche Volk”.

Es wird somit in der Präambel des “Grundgesetzes” auch wieder nur ein Personenkreis definiert, für den dieses Recht gelten möge, und kein Territorium, in dem dieses Recht dann gegenüber Jedermann (“ohne Ansehen der Person”) angewendet werden muss.

Beispielsweise haben laut dieser Präambel sich die Türken, Italiener, Griechen, Russen etc. die hierzulande leben, dieses “Grundgesetz” nicht gegeben und können somit vermutlich selbst entscheiden, ob sie sich diesem Recht unterordnen wollen oder nicht.

Durch die Behauptung diverser “BRD”-Machthaber, dass der territoriale Geltungsbereich des “Grundgesetzes” in dessen Präambel rechtsverbindlich geregelt werden könne und geregelt sei, soll offenbar der Öffentlichkeit suggeriert werden, dass es sich bei der “BRD” um eine Gebietskörperschaft beziehungsweise um einen Staat handelt.

Derartige Lügen sind einmal mehr ein sehr anschauliches Beispiel dafür, wie von Seiten der “BRD”-Machthaber versucht wird, die Menschen im Besatzungsgebiet zu verdummen und zu manipulieren.

Zusammenfassung

Spätestens seit dem Jahre 1990 ist die sogenannte “Bundesrepublik Deutschland” nur noch eine Personengesellschaft und keine Gebietskörperschaft. Die sogenannte “Bundesrepublik Deutschland” hat kein Territorium!


Hinweis: Der Beitrag gibt nicht unbedingt die Meinung des Verfassers wieder, er soll lediglich zur Diskussion anregen. Also, was haltet ihr von diesen Ausführungen, die wir, das Team von peter´s coffee corner, von verschiedenen Seiten des Internet zusammengetragen haben?


Diesen Inhalt mit Freunden teilen:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

÷ 3 = 3

Emoticons Smile Grin Sad Surprised Shocked Confused Cool Mad Razz Neutral Wink Lol Red Face Cry Evil Twisted Roll Exclaim Question Idea Coffee Mr Green