Fakten, Fakten, Fakten

Um die Wahrheit zu sagen, reicht es meist schon aus, wenn man ein einziges Wort ändert…

Menschen, die in Deutschland unter dem Existenzminimum leben, haben 2015 – einem Zeitungsbericht der “Saarbrücker Zeitung” zufolge – ein monatliches Durchschnittseinkommen von 719,oo Euro bezogen. Damit liegen sie knapp 30 Prozent unter der offiziellen Armutsgrenze.

Diese Armutsschwelle lag 2015 für eine allein lebende Person in Deutschland bei 1033,oo Euro im Monat, und beziehen sich auf Daten der Europäischen Statistikbehörde “Eurostat”. Die Daten wurden von der Linksfraktion im Bundestag angefordert.

In Deutschland waren 2015 den Statistikern zufolge 20 Prozent der Bevölkerung von Armut bedroht, also ca. 16 Mio. Personen. Armutsgefährdet ist laut Eurostat ein Mensch, der auch nach der Zahlung von Sozialleistungen ein vergleichsweise niedriges Einkommen aufweist oder es sich nicht leisten kann, seine Wohnung regelmäßig zu heizen und sonstige Energiekosten zu bezahlen. Aus den Eurostat-Angaben geht hervor, wie viel Nettoeinkommen die an der Armutsgrenze lebenden Personen im Schnitt tatsächlich beziehen.

Nach EU-Definition gilt als armutsgefährdet, wer weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens der Gesamtbevölkerung bezieht. Im Jahr 2015 lag dieser Schwellenwert für eine alleinlebende Person in Deutschland bei 1033,oo Euro im Monat.


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