Kinderarbeit in Deutschland

Kinderarbeit ist von Kindern zu Erwerbszwecken verrichtete Arbeit.

Die Kinderarbeit gibt es bereits seit Menschengedenken, aber mit der Industrialisierung nahm sie im 18. und 19. Jahrhundert in Europa und den USA Ausmaße an, die die Gesundheit und Bildung der Bevölkerung massiv beeinträchtigten.

Kinder ab vier, sechs oder acht Jahren arbeiteten in dieser Zeitepoche nicht nur als Hilfskräfte und Dienstboten, sondern auch zu einem großen Teil in der Textilindustrie, in Kohlegruben und Minen, zwischen 10 und 16 Stunden täglich. Manche Arbeiten im Bergbau konnten nur von Kindern wegen ihrer geringen Körpergröße ausgeführt werden. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war ein Drittel der Fabrikarbeiter in den USA zwischen sieben und zwölf Jahren alt.

Auch in der heutigen Zeit gibt es immernoch Verbrecher, die Kinder für schwere körperliche Arbeit einsetzen. Derzeit wird ein Fall vor dem Oberlandesgericht Celle verhandelt, in dem ein in Deutschland lebender russischer Werkstattbesitzer, einen 4-Jährigen als Wagenheber missbrauchte. Das Kind musste an 4 Tagen pro Woche jeweils 8 Stunden Schwerstarbeit verrichten. Das Beweisfoto wurde der Redaktion aus bekannter Quelle zugespielt.


Quelle Grafik: Steve Lundqvist auf FLICKR


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