Kaffee-Satz vom 18.01.2019

„Man sollte nie so viel zu tun haben, dass man zum Nachdenken keine Zeit mehr hat.”


Informationen zum Autor

Georg Christoph Lichtenberg
* 01. Juli 1742 in Ober-Ramstadt
† 24. Februar 1799 in Göttingen
war Mathematiker und der erste deutsche Professor für Experimentalphysik. Sein Ruf als Schriftsteller gründet nicht zuletzt darauf, dass er als der erste deutschsprachige Aphoristiker gilt

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Stilblüten 45

  • In diesem Monat war schon dreimal der Gerichtsvollzieher bei uns und hat seinen Kuckuck hinterlassen. Ich bin schon ganz verzweifelt, was er das nächste Mal wegnehmen wird. Mutter sagte, dass er auf gewisse Teile von ihr keinen Kuckuck kleben darf.
  • Meine kleine Schwester heult ganz arg oft. Meine Mutter sagt, sie ist halt zart beseitet.
  • Odysseus war viele Jahre fort von zu Hause. Dort wartete sehnsüchtig seine Frau Odyssee.
  • Wenn ich meine Oma besuche, bekomme ich immer viele Küsschen und Spaghetti mit Tomatensauce.
  • Adenauer tat sich mit den deutschen Frauen und Männern zusammen, damit sie gemeinsam alle wieder etwas hochkriegten.
  • Da ist er noch einmal mit beiden Augen davongekommen, dem lachenden und dem weinenden.
  • Da hat mein Vater gewaltig auf den Tisch gehauen und gebrüllt, dass er nicht immer der letzte sein will, den die Hunde beißen.
  • Der Weg machte eine Kurve. Als ich die hinter mir hatte, fiel mir plötzlich eine ziemlich kaputte Ruine ins Auge.
  • Die Pharaonen waren die Könige von Ägypten. Wenn sie starben, machten die Hinterbliebenen aus ihnen Konserven, damit sie noch möglichst lange etwas von ihnen hatten.
  • Früher gingen die Menschen abends und am Wochenende noch hinaus, um sich gegenseitig zu besuchen. Heute sitzen sie jeden Abend in Massen vor dem Fernseher. Daher kommt auch der Name Massenmedien.


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