San Nicola

In Italien, wird, wie in Deutschland auch, am 6. Dezember Nikolaus gefeiert, allerdings heißt der Heilige dort San Nicola. Der kleine Bruder vom Weihnachtamann wird in Italien ganz ähnlich gefeiert wie in Deutschland. Nachts bringt San Nicola kleine Geschenke und Süßigkeiten auf den Gabenteller vor dem Schlafzimmer der Kinder. Da in Italien noch die weihnachtlichen Feste der Santa Lucia am 13. Dezember und Befana am 6. Januar gefeiert werden, hat das Nikolausfest nur eine untergeordnete Bedeutung.

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Nikolaus 2016


Nikolaus in den Niederlanden

Sinterklaas ist die niederländische Bezeichnung für eine volkstümliche, an den historischen Nikolaus von Myra angelehnte Gestalt. Er ist Hauptfigur eines Kinderfestes, das am 5. Dezember in den Niederlanden, am 6. Dezember in Belgien sowie in vielen ehemaligen niederländischen Kolonien gefeiert wird. Sein Begleiter ist traditionell der Zwarte Piet.

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2. Advent 2015 | Nikolaus 2015

Vers zum 2. Advent

Immer ein Lichtlein mehr
im Kranz, den wir gewunden,
dass er leuchte uns sehr
durch die dunklen Stunden.

Zwei und drei und dann vier !
Rund um den Kranz welch ein Schimmer,
und so leuchten auch wir,
und so leuchtet das Zimmer.

Und so leuchtet die Welt
langsam der Weihnacht entgegen.
Und der in Händen sie hält,
weiß um den Segen !

Matthias Claudius (1740 – 1815)

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Nikolaus 2014

Wie Sankt Nikolaus einem Menschen ein neues Herz gegeben hat

Es lebte einst in Myra ein wohlhabender Kaufmann. Obwohl es ihm gut ging, war er nicht zufrieden mit dem, was er besaß. Man weiß ja, oft ist es so, je mehr einer hat, umso mehr will er zusammenscharren. Eines Tages begegnete ihm der Teufel. Der bot dem Kaufmann an, ihn über alle Maßen reich zu machen. Das einzige, was er dafür tun müsse, sei, ihm sein Herz zu geben. Er, der Teufel, versprach ihm stattdessen ein Herz aus Stein. “Denn ein so ein steinernes Herz musst du haben, wenn du unermesslich reich werden willst”, schloss er seine Rede.

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Nikolaus 2013

Am Abend vor dem 6. Dezember stellt Paul seine Winterstiefel vor die Tür und nimmt sich fest vor: Diese Nacht bleibe ich wach und beobachte den Nikolaus. Er ist schon ganz aufgeregt, aber irgendwann werden seine Augen müde und schon ist er eingeschlafen. Als er am nächsten Morgen aus seinem Zimmer rennt, sind seine Stiefel mit Keksen und Schokolade gefüllt. Paul freut sich, aber ein bisschen enttäuscht ist er schon. Zum Trost erzählt sein Vater ihm am Frühstückstisch die Geschichte vom heiligen Nikolaus.

“Als Nikolaus noch sehr jung war, lebte er in einem schönen Haus mit großem Garten ganz allein. Seine Eltern waren schon sehr früh gestorben. In der Nähe stand ein altes, nicht mehr so schönes Haus. Darin wohnte ein Mann mit seinen drei Töchtern. Eines Tages, als Nikolaus an dem Haus vorbeiging hörte er wie der Vater zu seinen drei Töchtern sagte: “Ich weiß, dass jede von Euch einen Freund hat. Ihr könnt aber nicht heiraten, weil ich kein Geld mehr habe. Ihr wisst ja, dass wir früher ein rechtes Vermögen hatten. Leider haben wir durch schlechte Geschäfte und Räuber alles verloren.”

Da sagte die jüngste Tochter: “Vater, du kannst ja mich als Sklavin oder Dienstmagd verkaufen, dann können wenigstens meine Schwestern heiraten.” Der Vater erschrak vor diesem Vorschlag und meinte, dass so etwas nicht in Frage käme.

In der nächsten Nacht klirrte es auf dem Boden in der Wohnung. Am Morgen fand die älteste Tochter im Zimmer ein Säcklein. Sie öffnete es und es war voller Goldmünzen. Sie lief damit zum Vater und zeigte es ihm. Der Vater traute seinen Augen kaum und meinte dann: “Das hat uns der Himmel geschickt, jetzt kannst du heiraten.”

So ging es in der nächsten Nacht wieder. Nun konnte auch die zweite Tochter heiraten. In der dritten Nacht versuchte der Vater wach zu bleiben, um zu sehen, wer ihr Wohltäter sei. Er schlief fast ein. Mitten in der Nacht erwachte er, als es wieder auf dem Boden klirrte. Er lief schnell hinaus und erwischte seinen Wohltäter gerade noch. Nikolaus war es. Der reiche junge Mann aus der Nachbarschaft.

Der Vater wollte sich bedanken, aber Nikolaus bat ihn, er solle es ja niemand erzählen. Am Morgen sagte der Vater der jüngsten Tochter, dass auch sie jetzt heiraten könne. Die Töchter fragten daraufhin den Vater, ob er wirklich nicht wisse, wer Ihnen die Goldsäcklein geschenkt habe. Der Vater wollte seine Töchter nicht belügen. So erzählte er ihnen. was er in der Nacht vorher erlebt hatte und bat auch sie, es nicht weiter zu sagen. Die Mädchen konnten jetzt heiraten und jede freute sich sehr darüber.”

Und deshalb stellen heute alle Kinder am Nikolausabend ihre Stiefel vor die Tür. Fast alle nehmen sich vor, wach zu bleiben und den Nikolaus einmal zu sehen. Geschafft hat es bisher niemand…


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